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Nachricht |
Tristan
Stufe 6


Alter: 58
Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 1732
Wohnort: Bad Vilbel ||| Frankfurt am Main

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Rassebeschreibung
Der Chow-Chow wird in der regel etwas mehr als 50 cm groß und erreicht ein Gewicht von ca. 25 bis 30 kg. Er hat einen kräftigen und eher kurz wirkenden Rumpf mit nicht zu kurzen Gliedmaßen, die in kleinen, rundlich geformten Pfoten enden. Der Kopf ist recht breit und weißt einen mittellangen Fang auf.
Rassestandard im Detail
Kopf: flach und breit, Schnauze mittellang, breit von den Augen bis Ende der Nase, großer Nasenspiegel, breit und schwarz.
Augen: dunkel, mandelförmig, ziemlich klein und klar. Bei blauen und fawnfarbige Hunde soll die Farbe der Augen mit der Farbe des Fells übereinstimmen.
Ohren: klein, dick, an der Spitze gerundet, aufrecht getragen, weit auseinander.
Gebiss: Scherengebiss, blauschwarze Zunge.
Hals: stark, muskulös, nicht zu kurz und leicht gebogen
Körper: breiter und tiefer Brust, Rippen gut gewölbt, kurzer, starker Rücken, kräftige Lenden
Glieder: muskulöse Schulter mit leichter Winkelung. Gerade Vorderbeine mit starken Knochen. Muskulöse Hinterbeine mit niedrigen Sprungen mit minimaler Winkelung.
Füße: klein und rund
Rute: hoch angesetzt und gut über den Rücken getragen
Bewegung: kurz, parallel
Fell: langhaarig oder kurzhaarig. Langhaarig: überflüssig, gerade, dicht und ausstehend. Ziemlich grobes Deckhaar, sanfte Unterwolle. Vor allem rund Hals und Hinterseite der Schenkel viel Haar (Hose), Kurzhaarig: kurz, überflüssig, dicht, gerade und ausstehend
Farbe: schwarz, rot, blau, fawn, weiß. Die Unterseite der Rute und Hinterseite der Schenkel haben meistens eine leichtere Farbe
Schulterhöhe: Rüde 48-56 cm, Hündin 46-51 cm.
Hündin [ Langhaar, rot ]
Rüde [ Langhaar, rot ]
Ursprung des Namen Chow-Chow
So wie die Herkunft des Chow-Chow in dunkler Vergangenheit liegt, gibt es auch für den Ursprung seines Namens teils ernüchternde, teils romantische Erklärungen. Chinarei-sende erhielten vor mehr als 100 Jahren die Auskunft, "Chow-Chow" hieße eigentlich "essbar", doch wurde diese Bezeichnung, die dem "Küchen-Englisch" fernöstlicher See-leute entstammte, für alle Kuriositäten und Raritäten angewandt.
Demnach könnte man sich ohne weiteres vorstellen, dass im Gepäck von Seeleuten, die aus China nach Europa zurückkehrten, auch einmal ein Chow mitreiste.
Eine weitere Namensdeutung bietet das Wort "Chao-Chao", was soviel bedeutet wie "alles sehen", "sehr wachsam", "sehr klug" - drückt also Eigenschaften aus, die ein ge-schätzter Jagdhund - und als solcher wurde der Chow-Chow zweifelsohne im ostasiati-schen Raum verwendet - besitzen muss.
Charakter und Temperament
Der Chow-Chow ist ein sehr selbstbewusster, eigenwilliger Zeitgenosse. Die Rede-wendung "Du sturer Hund" könnte bei ihm ihren Ursprung haben ... Hat sich einmal eine Idee in seinem Kopf festgesetzt, wird diese auch in die Tat umgesetzt. Koste es, was es wolle! Nur wenn "sein Mensch" die Tat unterbindet, bevor der Chow mit der Ausführung beginnt, gibt es eine Chance, ihn davon abzuhalten.
Wenn also z.B. der Chow beim Spaziergang verstohlen in Richtung Waldrand schielt, dann den Blick seinem Menschen zuwendet und dabei die Ohren leicht schräg stellt, be-deutet dies: "Da würde ich gern hinlaufen! Was wohl Herrchen dazu sagt? Der ist be-stimmt nicht damit einverstanden.."! Dies ist die letzte Gelegenheit für den Menschen, dem Chow eindeutig zu verstehen zu geben: "NEIN! Da laufen wir nicht hin!" Ist diese Chance vertan, muss der Zwei- auf den Vierbeiner warten!
Unabhängig von seinem ausgeprägten Willen ist der Chow-Chow ein stolzer, zurückhal-tender, sehr ruhiger, dabei aber wachsamer Hund. Chow-Chows sind keine Kläffer. Wenn ein Chow einmal anschlägt, gibt es mit Sicherheit einen triftigen Grund dafür!
Der Chow-Chow liebt es, mit "seinen Menschen" zusammen zu sein. Er hält sich gerne in deren Gegenwart auf. Wenn man seinen Hund in erster Linie im Zwinger halten möchte, ist ein Chow mit Sicherheit die falsche Wahl. Er ist seinen Menschen zwar treu aber keinesweg sklavisch ergeben. Sein Vertrauen muss der Mensch sich erarbeiten. Fühlt sich der Chow-Chow ungerecht behandelt, wird er dies so schnell nicht wieder vergessen. Hat der Mensch aber einmal die Zuneigung eines Chow gewonnen, so hält diese ein Leben lang.
Der Chow-Chow gilt als ein "Ein-Mann-Hund". Wird er als erwachsener Hund in eine andere Familie [ gleichzusetzen für ein anderes Rudel ]gegeben, bricht für ihn eine Welt zu-sammen. Er wird lebenslang eine seelische Narbe mit sich herum tragen.
Fremden steht der Chow-Chow meist freundlich-neugierig aber auch mit einer gewissen Portion Zurückhaltung gegenüber. Die Menschen, die ihn streicheln dürfen, sucht er sich selbst aus und er ist in seiner Wahl unbestechlich.
Mann kann einen Hund dieser Rasse durchaus in einer nicht zu kleinen Wohnung halten. Viel Auslauf und Bewegung sind aber unbedingt empfehlenswert. Mit anderen Hunden verträgt sich der Chow-Chow nicht immer gut.
Wie erzieht man einen Chow-Chow?
Hier sollte man zunächst mit dem verbreiteten Vorurteil aufräumen, der Chow sei nicht erziehbar. Aufgrund seines ausgeprägten Charakters macht er dem Hundehalter die Er-ziehung zwar nicht unbedingt leicht aber unerziehbar ist er keineswegs.
Der Chow-Chow muss konsequent, mit viel Zuneigung, noch mehr Lob und möglichst wenig Strafe erzogen werden. Auf übertriebene Härte reagiert er im Allgemeinen "aller-gisch"; und Schläge sollten in der Hundeerziehung sowieso tabu sein. Die schlimmste Strafe für einen Chow ist es ohnehin, wenn seine Menschen mit ihm schimpfen und ihn dann noch eine Zeitlang ignorieren wenn er etwas "verbrochen" hat.
Ansonsten kann es kein Patentrezept für die Hundeerziehung geben, da hier Vorlieben und Abneigungen des einzelnen Hundes eine große Rolle spielen. Es gilt, irgendwie das Interesse des Vierbeiners zu wecken und ihm so möglichst spielerisch die notwendigen Kommandos beizubringen. Wenn man es schafft, den Chow mit Freude "bei der Sache" zu halten, wird er auch gerne und schnell lernen.
Ist der Chow-Chow ein Hund für mich?
- Ein Chow-Chow ist nicht leicht zu erziehen, er ist beileibe nicht der perfekte "An-fängerhund"
- Ein Chow-Chow lässt sich nicht abrichten! Wer bedingungslosen Gehorsam von einem Hund erwartet, sollte keinen Chow wählen!
- Ein Chow-Chow benötigt eine liebevolle aber starke Hand. Er muss jederzeit wissen, wer der Chef im Hause ist, sonst wird er zum Chef!
- Der Chow-Chow ist keine "Spielernatur"! Was bei anderen Hunderassen ein Spiel ist, kann bei einem Chow bitterer Ernst sein. Daher ist ein Chow nur bedingt für Familien mit kleinen Kindern geeignet.
- Der Chow-Chow ist kein Hund für hektische oder gar nervöse Menschen. Er braucht eine ruhige aber starke Führung.
- Chows sind ruhige und eher gemütliche Tiere. Die meisten mögen es weder zu joggen noch neben einem Fahrrad zu laufen.
- Der Chow-Chow benötigt ein gerüttelt Mass an Aufmerksamkeit und Pflege. Haben Sie die notwendige Zeit dafür?
- Der Chow-Chow ist ein sogenannter "Ein-Mann-Hund". Wird er als erwachsener Hund in eine andere Familie (was für ihn ein anderes Rudel bedeutet) gegeben, bricht für ihn eine Welt zusammen. Er wird lebenslang eine seelische Narbe mit sich herum tragen. Sind Sie also bereit, sich ein Hundeleben lang an dieses Tier zu binden?
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--------------------------------------- Dunkel ... Dunkel und Gefährlich Sie ist, die andere Seite der Macht !!! - Ach Yoda, halt's Maul und iss deinen Toast!
Danke der Nachfrage, Isolde geht es gut und Sie erfreut sich bester Gesundheit.
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Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
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